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Die Kunst einer Charity-Veranstaltung

Category: KIE
Published: Thursday, 03 July 2014
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Wenn die Bürgermeisterdichte bei fast 100 Prozent liegt, die Begrüßung der Ehrengäste gekürzt werden muss und die Veranstaltungsräumlichkeiten die Kapazitätsgrenze erreichen, dann liegt etwas Besonderes in der Luft. Diesmal die 21. Veranstaltung der Kulturreihe „Kunst im Einsatz“, die seit 2006 im Austrian Armed Forces International Centre in Götzendorf durchgeführt wird. Zwei Künstler standen dabei im Mittelpunkt, Asma Kocjan, die mit ihren Werken die Galeriewände schmückte und gemeinsam mit ihrer Tochter Antonia Delia auch am Catwalk eine Haute Couture Kreation präsentierte und Designer Emanuel Burger. Burger verzeichnete bereits am Heldenplatz in Wien im Rahmen der Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres große Erfolge mit seiner Kollektion „Military meets Haute Couture“. Trotz einiger Unkenrufe stieß diese Form der Öffentlichkeitsarbeit auf ein begeistertes Publikum und auf großes Medieninteresse, das sich in zahlreichen äußerst positiven Presseberichten und Postings in den Sozialen Netzwerken widerspiegelte.

Was lag also näher als diesen Erfolg, der auch bei Burgers große Haute Couture Show im Palais der Kaufmannschaft in Linz Teil des Programms war, nach Götzendorf zu transferieren. Das Team der Betreuungs- & Öffentlichkeitsarbeit startete bereits fünf Tage vor dem Event mit den Aufbauarbeiten, um den Gästen ein perfektes Ambiente bieten zu können. Aufgrund der Vierteilung der benutzten Räumlichkeiten wurden Großbildschirme für eine Liveübertragung aufgebaut, für die benötigten Lichteffekte ein Traversensystem an der Decke befestigt und in Zusammenarbeit mit der Heeresversuchsküche die entsprechenden kulinarischen Delikatessen festgelegt. Mit Begeisterung arbeiteten auch die eingesetzten Grundwehrdiener an den Vorbereitungen mit, einige von ihnen kamen bei der Veranstaltung dann auch als Models zum Einsatz. Und das nicht zum ersten Mal.

 

Österreichische Kinderkrebshilfe

Während die Aufbauarbeiten auf Hochtouren liefen begann der Losverkauf für die Tombola die zu Gunsten der Österreichischen Kinderkrebshilfe durchgeführt wurde. Großzügig unterstützt von den Künstlern, den Umlandgemeinden und privaten Sponsoren kamen u.a. eine Griechenlandreise, eine Haute Couture Kreation von Emanuel Burger, eine Hut von Susanne Dullinger, sowie zahlreiche Geschenkkörbe, darunter ein ganz spezieller von Pasmos Moskau, gefüllt mit russischen Delikatessen, zur Verlosung. Schlussendlich konnte der Kommandant des AUTINT, Obst Claus Amon, 4.500 € an die Geschäftsführerin der Österreichischen Kinderkrebshilfe, Anita Kienesberger, übergeben. Für zwölf krebskranke Kinder wird dadurch nach der medizinischen Behandlung eine Betreuung sichergestellt.

Obst Amon übergibt die voll gefüllten Spendenboxen an Anita Kiensberger

 

 

Catwalk

Nach der Begrüßung, den Worten des Kommandanten und der Vorstellung der Künstler startete die Modenschau, die unter den kritischen Augen von Modeschöpferikone Nhut La Hong über die Bühne ging. Die jungen Damen und Herren bewältigten ihre Aufgabe am improvisierten Laufsteg äußerst professionell, zwei Tänzerinnen versprühten mit atemberaubender Akrobatik den Charme von Dancing Stars in die Räumlichkeiten. Mit viel Applaus wurde nach rund einer Stunde die Schlussrunde bedacht und es wurde zum kulinarischen Teil übergeleitet. Nachdem die letzten Lose in die Box gesteckt wurden halfen zwei Glücksengerl mit die glücklichen Gewinner zu ziehen. 13 hochkarätige Preise wurden dabei an den Mann bzw. die Frau gebracht. Perfekt abgerundet wurde die Veranstaltung zu später Stunde noch von Vzlt Gerhard Mayr und OStv Christian Mörth, die in die Saiten ihrer Gitarren griffen und mit Austropop und den größten Hits aller Zeiten für beste Stimmung sorgten.

Emanuel Burger (kniend links) mit Modeschöpferikone Nhut La Hong
und den Models der Show „AUTINT meets Haute Couture“.

 

Niederösterreichs Militärkommandant, Bgdr Rudolf Striedinger, ließ sich die Veranstaltung genau so wenig entgehen wie der Schweizer Militärattachè Obst iG Christoph Brun, der stv. Bezirkshauptmann von Gänserndorf, Mag. Wolfgang Merkatz, die Künstler Christian „Motor“ Polansek, Erwin Rypacek und DI Peter Eichberger sowie rund 250 Gäste aus nah und fern.

 

Text: Obstlt Helmut Gekle  

Fotos: Vzlt Werner Wukoschitz

 

 

GenLt Reißner im AUTINT

Category: Besuche
Published: Thursday, 03 July 2014
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GenLt Reißner im AUTINT

 

Am 28. Jänner 2014 fand sich der Kommandant der Streitkräfte, GenLt Franz Reißner, zu einer Dienstaufsicht im AUTINT ein. Nach einem Office Call beim Kommandanten der Auslandseinsatzbasis, Obst Claus Amon, ging es in den Besprechungsraum, wo nach der Vorstellung der Abteilungs- und Referatsleiter bei einem Briefing die Schwerpunkte der Arbeit und damit verbundene Problemstellungen angesprochen wurden.

 

Obst Amon begrüßt den Kommandanten der Streitkräfte, GenLt Reißner

Vor allem die nationalen und internationalen Vernetzungen des AUTINT waren für den Kommandanten der Streitkräfte von großem Interesse. Nach einem formlosen Mittagessen im Speisesaal sprach GenLt Reißner zu den Angehörigen der Auslandseinsatzbasis und gab ihnen nach seinen Ausführungen Zeit für anfallende Fragen. Diese drehten sich großteils um die Zukunft der Auslandseinsätze und die Anzahl der dabei eingesetzten Soldaten. Ein Gespräch mit den beiden Dienststellenausschüssen (Götzendorf/Graz) und der Gleichbehandlungsbeauftragten beendete die Dienstaufsicht von der neben der professionellen Art der Durchführung vor allem der Eintrag ins Gästebuch „ … Die gezeigten Leistungen sind hervorragend geeignet die österreichische Policy zur internationalen Friedenssicherung bestmöglich umzusetzen und sicherzustellen … „ in Erinnerung bleiben wird.

 

Text: Obstlt Helmut Gekle

Foto: Vzlt Werner Wukoschitz

 

Mit Ski & Fell

Category: Events 2014
Published: Thursday, 03 July 2014
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Die Erlebnistage im AUTINT sollen den Rekruten aus Götzendorf und Graz eine anspruchsvolle Abwechslung zum täglichen Dienst bieten. Einer ganz besonderen Herausforderung mussten sich die Soldaten am 17. Jänner 2014 stellen: einer Skitour auf das Stuhleck. Auch für die begleitenden Ausbilder eine nicht alltägliche Situation, denn das skifahrerische Können der Rekruten hatte eine beträchtliche Bandbreite.

 

Daher verzögerte sich auch der Anstieg, denn für einige Soldaten war das Anlegen der Felle und das Einstellen der Bindung absolutes Neuland. Aufgrund der geringen Schneelage musste entlang des Kunstschneebandes der Aufstieg in Angriff genommen werden. Entsprechend der Vorkenntnisse der Teilnehmer wurden drei Gruppen gebildet, die jede in dem ihren Verhältnissen angepassten Tempo die Skitour in Angriff nahm. Eine erste Rast wurde nach 500 Höhenmetern bei der Friedrichshütte gemacht, wo auch der Sanitätsunteroffizier wartete, um eventuell aufgetretene Probleme zu versorgen.

Die Teilnehmer der Skitour beim ersten Anstieg

 

Bereits nach zehn Minuten machte sich die Spitzengruppe wieder auf den Weg, den Gipfel zu erklimmen. Nach dem Überschreiten der Baumgrenze auf 1.600 Metern Seehöhe wurde es extrem ungemütlich denn den Tourengehern pfiff auf den letzen 200 Höhenmetern ein eiskalter Wind um die Ohren. Auch von Schnee war weit und breit keine Spur mehr, sondern die Steigfelle suchten sich ihren Halt auf eisigem Untergrund. Nachdem um 13 Uhr die letzten Teilnehmer der Skitour auf der Hütte eingetroffen waren und sich alle „Berg heil!“ gewünscht hatten wurde kräftig dem Mittagessen zugesprochen. Aufgrund der geringen Schneelage konnte keine aktive Alpinausbildung durchgeführt werden, um aber wenigstens einen theoretischen Einblick in diese Arbeit zu bekommen wurde die Pause genutzt und ein Vortrag über das Suchen von Verschütteten gehalten.

Die Abfahrt bildete für die meisten Teilnehmer eine größere Herausforderung, denn mit Kampfschuhen und Heeresschi zu fahren ist doch die Ausnahme von der Regel. Erschöpft aber glücklich diesen kräfteraubenden Tag, dem sich 40 Rekruten, fünf Unteroffiziere sowie zwei Offiziere gestellt hatten, bewältigt zu haben, ging es wieder zurück in die Wallenstein Kaserne. Die bei einigen Teilnehmern aufgetretenen Blasen wurden dabei aber schnell vergessen, denn schließlich wurde von allen Tourengehern eine echte Herausforderung bei bescheidenen Wetterverhältnissen meisterhaft bewältigt.

 

Text: OStv Alfred Gradischnig-Püspök

Foto: ÖBH

 

AUTCON EUFOR verabschiedet

Category: Rotationen
Published: Thursday, 03 July 2014
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Am Feitag, 31. Jänner 2014, wurden am frühen Morgen in der Wallenstein Kaserne in Götzendorf rund 80 Angehörige des EUFOR Kontingents vom Kommandanten des AUTINT, Obst Claus Amon, verabschiedet. Amon wies nach der Flaggenparade in seiner kurzen Ansprache besonders auf die professionelle Ausbildung für den bevorstehenden Einsatz hin und dankte dabei dem Ausbildungspersonal unter der Leitung von Hptm Jürgen Barthel für die Durchführung der Einsatzvorbereitung.

Obst Amon verabschiedet das EUFOR Kontingent

 

Der Kommandant sprach aber auch über die im Einsatzraum geforderte Kameradschaft, die notwendig ist, um anfallende Probleme gemeinsam zu lösen. Ein erweitertes Frühstück in der Cafeteria Süd rundete den kleinen Festakt ab. Mittels Straßentransport ging es in der Folgewoche für die Rotanten in den Einsatzraum, um den Dienst zur Friedenssicherung in Bosnien-Herzegowina anzutreten.

 

Text: Obstlt Helmut Gekle

Foto: Vzlt Werner Wukoschitz

 

Neue Kursserie: Experts on Mission

Category: Kurse
Published: Thursday, 03 July 2014
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Komplexe Herausforderungen

Moderne Friedensunterstützende Einsätze sind durch ein immer komplexer werdendes Umfeld und ein vielschichtiges Aufgabenfeld geprägt. Um diesen Herausforderungen gerecht werden zu können und die, in solche Einsätze, entsendeten Soldaten best möglich vorbereiten zu können, führt die Auslandseinsatzbasis (AuslEBa), mit dem Ausbildungsjahr 2014, einen Teil ihrer angebotenen Ausbildungsgänge in die Kursserie „Experts on Mission“ über.

 

Experts on Mission

Diese Kursserie stellt den Verbund der Fachausbildungen für Verbindungs- und Beobachtungsteams (LOT/LMT), Field HumInt, CIMIC und PSYOPS dar. Mit der Verknüpfung von Elementen der unterschiedlichen Ausbildungsgänge sollen Experten der jeweiligen Fachrichtungen ausgebildet werden, die ein, über ihr Fachgebiet hinausgehendes, gesamtheitliches Verständnis aufweisen, um in besagtem, komplexen Umfeld moderner Friedensunterstützender Einsätze bestehen zu können.

 

Die einzelnen „Expert on Mission“ Courses (EoMC) decken mit den jeweiligen Fachrichtungen auch unterschiedliche militärische (Führungs-)Ebenen ab und vermitteln dem Kursteilnehmer dadurch das Verständnis für das Zusammenwirken der einzelnen Elemente und Ebenen sowie die Notwendigkeit innovativen Denkens und Arbeitens.

 

Experts on Mission: Grundlage für Beobachtungsteams (LOT/LMT), Field HumInt, CIMIC und PSYOPS

 

 

Mit dem in allen „Expert on Mission“- Fachkursen abgebildeten Grundlagenmodul sollen einheitliche Wissensgrundlagen und Basis-Kompetenzen vermittelt werden, Verständnis für die Fachbereiche der EoMC geschaffen sowie Schnittpunkte bzw. Nahstellen der einzelnen Aufgabengebiete und Querschnittsmaterien dargestellt werden.

Im daran anschließenden fachspezifischen Ausbildungsmodul werden die Kernkompetenzen und Expertisen der jeweiligen Fachrichtung vermittelt und im Rahmen einer integrierten Abschlussübung unter Zugrundelegung eines gemeinsamen Szenarios, zum Zusammenwirken gebracht.

 

Vier Fachbereiche

Alle Fachbereiche zeichnen sich durch regelmäßigen Kontakt zur lokalen Bevölkerung und verschiedensten Entscheidungsträgern sowie einer weitgehend selbständigen Arbeitsweise und einem hohen Maß an Auftragsorientierung aus. Um das, für die Aufgabenerfüllung in diesen Bereichen, notwendige Einfühlungsvermögen und die Sensibilität sowie die analytische Fähigkeiten auszuprägen werden in theoretischen Lektionen und praktischen Übungen, Techniken der Gesprächs- und Verhandlungsführung unter Berücksichtigung kultureller, genderbezogener und geschichtlicher Sensibilität vermittelt.

 

 

Im Ausbildungsmodul Liaison, Coordination, Cooperation (LCC) werden die notwendigen Kompetenzen für den Einsatz in einem Liaison Observation – oder Liaison Monitoring Team (LOT/LMT) bzw. der Funktion eines Verbindungsoffiziers eines (multi)nationalen Organisationselementes vermittelt. Das Halten von Kontakt (Liaison) zur Zivilbevölkerung des Einsatzlandes, lokalen Entscheidungsträgern und zu Internationalen- bzw. Nichtregierungs-Organsiationen (NGOs) dient der Informationsgewinnung über den Einsatzraum und damit zur Sicherstellung eines umfassenden Lagebildes. Dieses Lagebild dient zum einen dem Truppenschutz und zum anderen der effektiven Einsatzführung der gesamten Mission.

 

Neben den durch Liaison gewonnen Informationen, zielt die Fachrichtung Field Human Intelligence (FHUMINT) explizit auf die Informationsgewinnung durch menschliche Quellen (international als HUMINT bezeichnet, engl. für Human Intelligence) ab.

Diese Form der Gesprächsaufklärung zeichnet sich nicht nur durch die auftragsgemäße Gewinnung von Informationen sondern auch deren rascher Bereitstellung in aufbereiteter Form aus.

Die im Rahmen dieses Ausbildungsmodul vermittelten Inhalten sollen dem Kursteilnehmer die Vorraussetzungen für einen Einsatz im Ausland als Gesprächsaufklärer im multinationalen Umfeld vermitteln. Im Gegensatz zur „nachrichtendienstlichen Gesprächsaufklärung“ ist diese Tätigkeit jedoch auf die offene Informationsgewinnung von menschlichen Quellen ausgerichtet.

 

Während der Bereich LCC auf Liaison zu verschiedensten Stellen primär zur Informationsgewinnung bzw. -weitergabe spezialisiert ist, deckt die Civil-military co-operation (CIMIC) ein breiteres Aufgabenspektrum ab und nützt die Kooperation und Koordination zwischen zivilen Einrichtungen und militärischen Elementen um, beispielsweise durch die Vermittlung von Wiederaufbauprojekten, Beratung lokaler Administrationen etc., stabilisierend auf den Einsatzraum einzuwirken und damit ebenfalls dem Truppenschutz zu dienen.

Im Ausbildungsmodul CIMIC sollen ein genereller Überblick über die für den Einsatz relevanten TTP`s (Tactics, Techniques and Procedures) verschafft, sowie die Kursteilnehmer gezielt auf die zu erwarteten Aufgaben unter Berücksichtigung kultureller Aspekte vorbereitet werden.

 

Psychologische Operationen/Psychological Operations (PSYOPS) sind geplante, kulturell angepasste, wahrheitsgemäße und mit der militärischen Einsatzführung synchronisierte psychologische Informationsaktivitäten. Im Rahmen dieser Aktivitäten werden Methoden der Kommunikation (Printmedien, Radio- und TV-Übertragungen, Internetauftritte etc.) eingesetzt um die Wahrnehmung, Einstellung und das Verhalten von festgelegten Zielgruppen zu beeinflussen und dadurch die militärische Einsatzführung zu unterstützen. Das Ausbildungsmodul PSYOPS stellt die Grundvorraussetzung für die Erfüllung derartiger Aufgaben im nationalen bzw. internationalen Umfeld dar.

 

Hptm Mag.(FH) Markus C. Martitsch

Foto: AUTINT

 

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