Chief Observer & Media

Category: UNMEM 2018
Published: Saturday, 30 June 2018
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Das Interesse der Medien an der United Nation Mission in Centland ist aufgrund der angespannten Situation in der Region groß. Die erst seit Kurzem vor Ort eingesetzten Militärbeobachter erhielten bereits Besuch von einem Medienteam der International Press Association. Im Focus der Interviews stand dabei die aktuelle politische Situation in der Region Midland, die Aufgaben der Observer Group, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation der Bevölkerung sowie die religiösen Einflüsse.
Parallel zum Medienteam machte sich auch der Chief Military Observer, Brigade General Guiseppe Rapani, ein Bild von den neuangekommenen UN-Militärbeobachtern. Er ließ sich bei der Inspektion in die aktuelle Situation einweisen und überprüfte mit detaillierten Fragen das vorhandene Detailwissen der eingesetzten Offiziere.

 

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Mit diesen Herausforderungen sahen sich die Kursteilnehmer am Samstagvormittag konfrontiert. Sowohl das Medienteam als auch der Chief Observer fühlten dabei den erst am Vortag im Bregenzerwald angekommenen Kursteilnehmern auf den Zahn und konnten so das in wenigen Stunden angelernte Detailwissen über die Mission und die Aufträge der Observer Group überprüfen.
Der Kommandant des Austrian Armed Forces International Centre, Obst Claus Amon, er schlüpfte in die Rolle des Chief Military Observers, zog dabei ein äußerst positives Resümee: „Die Inspektion hat einen ausgezeichneten Ausbildungsstand ergeben, gewisse Kleinigkeiten sind noch nachzubessern, doch ich bin überzeugt, dass aufgrund der Professionalität und der Motivation der Kursteilnehmer diese in kürzester Zeit behoben sind.“

Opening Ceremony in Lindau

Category: UNMEM 2018
Published: Friday, 29 June 2018
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Am 29. Juni 2018 fand in Lindau am Bodensee die Opening Ceremony des 1. UNMEM-Military Observer Courses statt. Bei herrlichem Wetter nahmen die 93 angehenden Militärbeobachter und ihre 54 Instruktoren im Park vor dem Casino Aufstellung, um nach dem Missionbriefing im Hospiz von Lindau auch offiziell willkommen geheißen zu werden.

 

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Der Kommandant des deutschen Vereinte Nationen Ausbildungszentrums, Obst Werner Klaffus, begrüßte die anwesenden Gäste und Kursteilnehmer.
Als höchster Repräsentant der Deutschen Bundeswehr sprach GenMjr Norbert Wagner zur angetretenen Truppe. Er ging in seiner Rede besonders auf das 70-Jahrjubliäum der friedenserhaltenden Einsätze der Vereinten Nationen und das 10-Jahresjubiläum der Übung Blue Flag ein. Den Kursteilnehmern dankte er für ihre Bereitschaft sich dieser hochwertigen Ausbildung zu unterziehen und in weiterer Folge als „Militärdiplomaten zwischen den Fronten“ weltweit zur Verfügung zu stehen.
Im Anschluss sprach der Vertreter der Stadt Lindau seine Anerkennung für die Leistungen der vier Trainingszentren aus und betonte auch in weiterer Folge als Gastgeber gerne fungieren zu wollen.
Der Kommandant des niederländischen Trainingszentrum, Obstlt Peter J. van Sambeek, widmete sich den kommenden Übungsszenarien und der Notwendigkeit sich einer fordernden Ausbildung zu unterziehen, um den Erfordernissen im Einsatz gerecht zu werden.
Das Heeresmusikkorps Ulm umrahmte mit flotten Klängen, mit dem Abspielen der niederländischen, österreichischen, schweizerischen und deutschen Bundeshymne endete der Festakt und die Kursteilnehmer verließen den idyllischen Platz und kehrten wieder in ihre Teambases zurück. Bis Mittwoch läuft nun die Übung Blue Flag, bei der die angehenden Militärbeobachter den letzten Feinschliff zu erhalten.

Deployment UNMEM-MilObs 2018

Category: UNMEM 2018
Published: Friday, 29 June 2018
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Friendly Welcome in the Mission Area

Category: UNMEM 2018
Published: Friday, 29 June 2018
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Nach knapp zwei Wochen Ausbildung im Austrian Armed Forces International Centre in Götzendorf sind die 20 Kursteilnehmer nun zur Abschlussübung Blue Flag im Bregenzer Wald eingetroffen. Während große Teile der benötigten Kraftfahrzeuge mittels Bahntransport nach Bludenz gebracht wurden, verlegten die angehenden Militärbeobachter mit einem Großraumbus.

 

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Endstation war für sie am Frachtbahnhof Bludenz, um die Patrouillenfahrzeuge zu übernehmen und ihre Teambase in Riefensberg und Hittisau zu beziehen. Am Weg dorthin wartete bereits die erste Ausbildungsstation, im Bereich Ortseingang Lingenau wurde sie an einem Checkpoint einer der Konfliktparteien gestoppt, durchsucht und es wurde ihnen zur Kenntnis gebracht, im Einsatzraum nicht willkommen zu sein. Die Kommunikationsmittel wurden den Kursteilnehmern abgenommen, um die Verbindung zu behindern. Nach diesem äußerst „herzlichen“ Willkommensgruß durfte die Fahrt zu den Teambases fortgesetzt werden. Den Abschluss des ersten Übungstages bildete nach dem „friendly Checkpopint“ das Beziehen der Teambases und das Herstellen der Arbeitsbereitschaft. Für die Kursteilnehmer beginnt nun der Ernst des Lebens, denn erstmals müssen sie eigenständig eine Teambase betreiben. Zeit zum Eingewöhnen gibt es dafür kaum, denn heute steht bereits die Opening Ceremony in Lindau am Programm und im Anschluss müssen bereits die Aufträge für den Folgetag umgesetzt werden.

 

Fotos: Wukoschitz

Ehrensalut durch die Bürgerschützenkompanie Doren

Category: UNMEM 2018
Published: Thursday, 28 June 2018
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Es ist schon so etwas wie Tradition, wenn im Rahmen der Closing Ceremony am 4. Juli in Hittisau der Ehrensalut von der Bürgerschützenkompanie Doren abgefeuert werden wird und für staunende Gesichter bei den 93 Kursteilnehmern, ihren Instruktoren und den Gästen sorgen wird. Bereits zum dritten Mal stellen sich die Schützen in den Dienst des Friedens und geben der Abschlussfeier einen krönenden Höhepunkt.

 

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Bereits 1511 wurde durch die sogenannte Landesrettungsordnung die gesamte Bevölkerung zum Schutze der Heimat herangezogen. „Der Ursprung unserer Bürgerschützen liegt wohl in den Koalitionskriegen von 1796 bis 1806, die in Vorarlberg große Schäden verursachten und viele Milizsoldaten aus unseren Dörfern auf die Kampfplätze führten“, weiß Manfred Schedler zu berichten. Als dann 1835 die Kriegsschäden größtenteils beseitigt und verdiente Schützen geehrt wurden, war es Anlass genug, einen Verein zu gründen.
Die Dorener Bürgerschützen tragen Kaiserjägeruniformen und zählen zum Dachverband der Traditionsschützen Vorarlbergs. Die Mitglieder sind zwischen 16 und 80 Jahre alt. Vereinstätigkeiten wie die jährlichen Ausrückungen an Fronleichnam und am Patrozinium des Kirchenpatrons „Johannes von Nepomuk“ zählen ebenso zum Vereinsgeschehen wie die Organisation von Festen und die Teilnahme an verschiedenen örtlichen Vereinsturnieren. Die Bürgerschützen in Doren sind der einzige Verein im Land, welcher Hornisten in seinen Reihen hat. „Die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände unserer Kompanie zeigen bayrische, österreichische und kirchliche Züge auf und sollen die Epochen, die der Verein begründet, widerspiegeln“, so Manfred Schedler.

 

Foto: Wukoschitz